Informationen für ein Leben mit blinden Pferden
Eine Erblindung verändert das Leben eines Pferdes von Grund auf — aber sie muss kein Ende sein. Mit dem richtigen Wissen, viel Geduld und den passenden Hilfsmitteln finden die meisten Pferde einen neuen, sicheren Weg durch ihren Alltag. Hier sammeln wir alles, was wir aus Erfahrung, Austausch und Recherche über den Umgang mit blinden und sehbehinderten Pferden gelernt haben.
Phasen der Erblindung
Einseitig, beidseitig, schleichend oder plötzlich — jede Form der Erblindung stellt Pferd und Mensch vor eigene Herausforderungen.
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Fordern und Fördern
Warum blinde Pferde nicht aufs Abstellgleis gehören — und wie Training, Bodenarbeit und Geduld neues Selbstvertrauen aufbauen.
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Tipps und Tricks
Wortkommandos, Duftmarken, Klangzeichen: praktische Hilfsmittel, die blinden Pferden Orientierung und Sicherheit im Alltag geben.
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Kliniken
Eine bundesweite Übersicht an Tierkliniken und spezialisierten Tierärzten für Pferdeaugen — gesammelt aus Erfahrungen unserer Mitglieder.
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Gründe der Erblindung — Augenerkrankungen
Von ERU über Grauen und Grünen Star bis zu Tumoren am Auge: die häufigsten Ursachen für Erblindung bei Pferden im Überblick.
Weiterlesen →Erfahrungsberichte
Persönliche Berichte unserer Mitglieder aus dem echten Leben mit einem blinden oder erkrankten Pferd.
Blutegeleinsatz
Können Blutegel bei akuten Entzündungsschüben helfen? Ein persönlicher Erfahrungsbericht über Abschwellung und Schmerzlinderung.
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Santorin, bay. Warmblut
Von einer unklaren Bindehautentzündung bis zum dramatischen Notfall — und der Entscheidung, die Santorin sein Leben zurückgab.
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Umzug mit blindem Pferd
Statt einer 20-minütigen Hängerfahrt ein zweistündiger Fußmarsch: wie ein Stallwechsel zur gemeinsamen Vertrauensübung wurde.
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UV-Schutzmasken
Warum guter Augenschutz so wichtig ist, und ein Überblick gängiger Maskenmodelle im Vergleich.
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Cyclosporinimplantat bei Tigerscheckenuveitis
Wie ein Implantat einem Knabstrupper über Jahre hinweg Sehkraft und Schmerzfreiheit zurückgab.
Weiterlesen →Häufig gefragt
Zwei Fragen, die uns besonders oft erreichen.
Was sollte ich tun, wenn mein Pferd erblindet?
Ruhe bewahren! Gerade in der Umstellungsphase von sehend auf blind benötigt dein Vierbeiner Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen. Zieh Augenspezialisten hinzu und unterstütze dein Pferd durch Bodenarbeit, Spaziergänge und Wortkommandos — so baust du Vertrauen auf und festigst es. Halte die Trainingseinheiten kurz, denn die Konzentration lässt schneller nach. Überprüfe außerdem die Herdensituation: Fühlt sich dein Pferd dort sicher? Weideabgrenzungen aus Schnüren sind nicht erfühlbar — markiere Zäune, Durchgänge, Wasser- und Futterstellen stattdessen mit Flatterbändern, Duftbäumchen, Windspielen oder unterschiedlichen Bodenbelägen. Mehr dazu in unseren Tipps und Tricks und bei den Phasen der Erblindung.
Seid ihr Tierärzte und könnt ihr uns medizinisch beraten?
Nein. Wir sind keine Tierärzte und Tierheilpraktiker — die Meinung des Mediziners zum Gesundheitsstatus des Pferdes muss immer hinzugezogen werden. Wir sind stattdessen eine große Gruppe von Menschen mit eigener Erfahrung im Umgang mit ein- oder beidseitig blinden Pferden. Unsere Ansprechpartner beraten euch gerne aus erster Hand.
Weiterführendes Material
Wer tiefer einsteigen möchte, findet hier zusätzliche Quellen:
📄 Unseren Info-Flyer herunterladen (PDF)
📖 „Das blinde Pferd: Haltung, Pflege und Arbeit" von Ellen Drost — mehr zum Buch